Slide 5G BROADCAST Im bayerischen Forschungsprojekt 5G TODAY wird die großflächige TV-Übertragung mithilfe neuester Technologien erprobt. Auf Basis des 5G-Rundfunkmodus FeMBMS wird zukünftig die Ausstrahlung von Medieninhalten für 5G-Endgeräte über High-Power-High-Tower (HPHT)-Sender möglich. mehr erfahren

Was ist 5G?

Durch 5G werden Autonomes Fahren, Smart Homes und Smart Cities oder medizinische Operationen aus der Ferne möglich, denn diesmal verspricht ein neuer, universeller Standard echte Technologie-Konvergenz in nie da gewesener Form in bisher unerreichter Bandbreite.

5G Broadcast

Mit der Einführung von 5G Broadcast könnte ein weltweiter Markt mit Millionen von Smartphones und Tablet-PCs als potenziellen TV-Empfängern entstehen, die Live-TV-Dienste, Mediatheken, soziale Netzwerke und viele weitere Mediendienste attraktiv kombinieren können.

5G-fähiges Endgerät

Was derzeit entwickelt wird, kann zukünftig ein Mobiltelefon, ein Bordfernseher im Auto, oder auch ein stationärer Fernseher sein. So können mobile Nutzer einfach per Smartphone unterwegs Programminhalte ansehen, ohne dass ihr Datenvolumen innerhalb kürzester Zeit aufgebraucht ist.
Die FeMBMS-Spezifikation

Die FeMBMS-Spezifikation wurde im 3GPP (3G Partnership Project) “Release 14” im Sommer 2017 verabschiedet. Mit FeMBMS werden wichtige Anforderungen unterstützt, um Fernsehprogramme wirtschaftlich in großflächigen 4G- und 5G-Netzen zu übertragen. Zu den Verbesserungen gehören der Empfang ohne SIM-Karte und ohne Authentifizierung, ebenso wie die Option, bis zu 100 Prozent der Übertragungskapazität im neuen FeMBMS-Modus für Rundfunkanwendungen zur Verfügung zu stellen. Deutlich vergrößerte Senderabstände erlauben die Verwendung von Rundfunksenderstandorten zur wirtschaftlichen Flächenversorgung. Ein reiner Empfangsmodus (Receive-Only-Mode) ohne die zwingende Notwendigkeit eines Rückkanals wurde ebenfalls im 3GPP-Standard etabliert, genauso wie die Definition von audiovisuellen Transport- und Kodierformaten, wie sie derzeit im Rundfunkbereich eingesetzt werden.

Um das FeMBMS-Testfeld in der Praxis umzusetzen und zu evaluieren, werden zwei Hochleistungssender (High-Tower-High-Power) mit 100 KW ERP von Rohde & Schwarz an den Standorten München-Ismaning und auf dem Wendelstein (Höhe 1828 m) installiert. Die beiden Testsender werden in einem Gleichwellennetz (SFN: Single Frequency Network) über Kanal 56/57 (750-760 MHz) betrieben. Die Frequenzen für die Testsender stellt Telefónica zur Verfügung, die Senderstandorte und Programminhalte der Bayerische Rundfunk. Das Institut für Rundfunktechnik ist Koordinator des Projektes und entwickelt einen FeMBMS-Empfänger auf Basis von SDR-Technik (Software-Defined Radio). Ferner beteiligt sich das IRT an der Sendernetzplanung und an Testfeldmessungen.

Vorteile im 5G-Netz

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Mehr Speed

Datenrate bis zu 10 Gbit/s und eine Latenzzeit von unter einer ms

Stromsparend

Der Stromverbrauch soll um bis zu 90 Prozent gesenkt werden

Targeted Advertising

Die Kombination aus personalisierten und ortsbezogenen Inhalten

Anonyme Nutzung

Um eine Personalisierung des Fernsehens zu vermeiden, haben sich die Projektpartner für eine anonyme Nutzung stark gemacht

Weniger Datenvolumen

Die Inhalte kommen über das HPHT-Broadcast-Netz auf das Endgerät, ohne dass der jeweilige Mobilfunk-Provider direkt involviert ist

Programminhalte

Asynchrone Verbreitung im mobilen Nutzungsbereich ist erst durch eine Datenautobahn wie 5G mit voller Rückkanalfähigkeit möglich